Samstag, 31. Januar 2026
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Ökumene in Schonnebeck

Gewachsener Weg und tragende Grundlage

Die ökumenische Zusammenarbeit in Schonnebeck blickt auf eine lange und gewachsene Geschichte zurück. Die katholische Kirchengemeinde St. Elisabeth, die evangelische Kirchengemeinde Schonnebeck und die evangelisch-freikirchliche Gemeinde Schonnebeck verbindet seit Jahrzehnten das gemeinsame Anliegen, christliches Leben im Stadtteil sichtbar, einladend und tragfähig zu gestalten. Diese sogenannte Nachbarschaftsökumene ist kein punktuelles Projekt, sondern ein prägendes Element des kirchlichen Lebens vor Ort.

Ein zentrales Zeichen dieser Zusammenarbeit ist der regelmäßig tagende ökumenische Arbeitskreis. In ihm werden gemeinsame Vorhaben geplant, abgestimmt und reflektiert. Über viele Jahre hinweg sind daraus feste Formate entstanden, die im Stadtteil wahrgenommen und geschätzt werden, etwa ein gemeinsamer Open-Air-Gottesdienst oder die ökumenische Adventsfenster-Aktion. Diese Angebote haben dazu beigetragen, dass Christinnen und Christen unterschiedlicher Konfessionen einander begegnen, miteinander feiern und gemeinsam Verantwortung für das kirchliche und gesellschaftliche Leben in Schonnebeck übernehmen. Zugleich spielt die gegenseitige Gastfreundschaft eine zentrale Rolle: Die Gemeinden laden einander zu Festen, Gottesdiensten und besonderen Anlässen ein und beteiligen sich aktiv am Gemeindeleben der jeweils anderen.

Die gewachsene Zusammenarbeit wurde im Jahr 2010 durch eine ökumenische Partnerschaftsvereinbarung offiziell bekräftigt. Mit ihr haben die Leitungsgremien der beteiligten Gemeinden dem bereits bestehenden Miteinander einen verbindlichen Rahmen gegeben. Die Vereinbarung stellt die ökumenische Zusammenarbeit auf eine verlässliche Grundlage und formuliert gemeinsame Ziele, die bis heute handlungsleitend sind. Ausgangspunkt ist das Bekenntnis zur gemeinsamen Taufe als grundlegendes Band der Einheit in Christus sowie das gemeinsame Anliegen, dem Auftrag Jesu zur Einheit der Christen sichtbar Ausdruck zu verleihen.

Ökumene hoch zwei: Ein gemeinsames ökumenischen Gemeindeleben

Nach der Schließung der Kirche St. Elisabeth am 23. November 2025 sind die Gemeinde St. Elisabeth und die Evangelische Gemeinde Essen Schonnebeck noch einmal stärker zusammengerückt. Seither entsteht ein ökumenisches Zentrum, dem die evangelische Immanuelkirche und das evangelische Gemeindeheim eine Heimat bietet. Übergangsweise sind auch noch das katholische Gemeindeheim und Jugendheim in Nutzung. So können bestehende Gruppierungen ihre Arbeit ungehindert fortsetzen, während darüber neue, ökumenische Angebote entstehen. Das Ziel ist, nicht nur Räume gemeinsam zu nutzen, sondern in einem echten ökumenischen Gemeindeleben zusammenzuwachsen.

Seit dem ersten Advent 2025 ist die evangelische Immanuelkirche bereits zum gemeinsamen Gottesdienstort avanciert, wobei als grundlegende Gottesdienstordnung gilt:

  • Erster Sonntag im Monat: (katholische) Heilige Messe
  • Zweiter Sonntag im Monat: evangelischer Gottesdienst
  • Dritter Sonntag im Monat: ökumenischer Gottesdienst
  • Vierter Sonntag im Monat: evangelischer Gottesdienst

Die Gottesdienste beginnen jeweils um 10 Uhr. Abweichungen von der Grundordnung sind möglich.

Ökumene hoch drei: Beständige Basis für die Zukunft

Auch wenn sich die Kooperation zwischen der Evangelischen Gemeinde Schonnebeck und der Gemeinde St. Elisabeth noch einmal intensiviert hat, bleibt die Zusammenarbeit aller drei christlichen Gemeinden das tragende Fundament der Ökumene in Schonnebeck. Ökumene wird gemäß der Partnerschaftsvereinbarung nicht als bloße organisatorische Zusammenarbeit verstanden, sondern als gemeinsames Hören auf das Evangelium und als gelebter Ausdruck christlicher Gemeinschaft

Die Nachbarschaftsökumene in Schonnebeck versteht sich als ein Ort, an dem Glauben vertieft, Spiritualität geteilt und Lebensfragen gemeinsam bedacht werden. Dies schließt ausdrücklich konfessionsverbindende Paare, Familien und Gruppen ein, die hier eine geistliche Heimat finden sollen. Ebenso gehört es zum Selbstverständnis der ökumenischen Zusammenarbeit, gesellschaftliche und sozialethische Fragen aufzugreifen und sie im Licht des christlichen Glaubens zu reflektieren. Kinder und Jugendliche werden dabei von Anfang an selbstverständlich in das ökumenische Miteinander einbezogen.

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