Gedanken zum Sechsundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis

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Auch an diesem Sonntag geht es im Evangelium um ein Gleichnis, das mit der Arbeit im Weinberg zusammenhängt. Jesus richtet seine Worte an die Hohepriester und die Ältesten der Gemeinde. Diesmal geht es um die Bereitschaft, umzukehren, sich eines besseren zu besinnen und sich zu ändern:

„Später reute es ihn und er ging hinaus“, heißt es von dem Sohn, der ursprünglich nicht bereit war, im Weinberg zu arbeiten, und im Antwortpsalm (25) lautet die Bitte:

»Zeige mir, Herr, deine Wege, *
lehre mich deine Pfade!
Führe mich in deiner Treue und lehre mich; /
denn du bist der Gott meines Heiles.
«

Den offiziellen Vertretern der Religion ist es damals wohl ziemlich schwergefallen, an ihrer eigenen Rechtschaffenheit zu zweifeln und an Bekehrung zu denken. Aber auf diese Bereitschaft, das eigene Leben zu ändern, kommt es an – auch und gerade heute.

Das Homepage-Team der st-jupp-Seite wünscht allen Lesern ein gesundes Maß an Selbstzweifel, einen von Offenheit und Umkehrbereitschaft geprägten Sonntag und eine gute Woche!

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