Kreuzwegbeten auf der Halde Prosper Haniel

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betend unterwegs

Der Einladung des Gemeindeteams St. Nikolaus/Hll. Schutzengel sind am Palmsonntag einige Gläubige gefolgt und waren bei freundlichem Frühlingswetter unterwegs.
Es tat gut, in Gemeinschaft zu beten und sich bei Gesprächen am Rande oder auf dem Weg miteinander auszutauschen.

angeknüpft an langjähriger Tradition

Die Tradition zu Beginn der Karwoche den Kreuzweg auf der Halde zu beten, geht auf das Jahr 1996 zurück und ist erst durch die pandemiebedingten Einschränkungen und Regelungen in den letzten beiden Jahren unterbrochen worden. Es ist ermutigend, dass in diesem Jahr an die langjährige Tradition angeknüpft werden konnte.

Eindrücke vom Palmsonntag 2022

Der Haldenkreuzweg

In Kupfer geätzte Rohrfederzeichnungen der Ordensschwester und Künstlerin Tisa von der Schulenburg (1903-2001) stellen die Passion Christi dar und werden an jeder der 15 Stationen durch Arbeitsgeräte aus dem Bergbau ergänzt.
Der Kreuzweg erinnert an die Leidensgeschichte Jesu und an den besonderen Stellenwert der Bergmannstradition im Ruhrgebiet. Die Zeichnungen wurden von Bergleuten im Ruhestand in Kupfertafeln geätzt und von Auszubildenden des ehemaligen Bergwerks Prosper-Haniel in das stilisierte Doppelbockgerüst der benachbarten Schachtanlage Franz Haniel eingearbeitet.
Das Ende des Steinkohlebergbaus markiert für die Menschen im Ruhrgebiet einen tiefen Einschnitt. Auch nach der Schließung des Bergwerks Prosper-Haniel soll weiterhin an Karfreitag der Kreuzweg in einer feierlichen Prozession bis zum Gipfelkreuz gegangen werden, um die enge Verbindung von Kirche und Bergbau erlebbar zu machen.
Zu diesem Zweck gründete sich im Juni 2018, in Anwesenheit von Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck und Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Vorstandsmitglied der RAG-Stiftung, der Verein „Karfreitagskreuzweg auf der Halde e. V.“

 Quelle und mehr Informationen auf der Internetseite: https://kreuzweghaniel.de

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